Sonntag, 31. Oktober 2010

Zweimal Drei ...

... macht Vier - ja schön wär's, wenn man sich die Arithmetik immer so hinschieben könnte, wie es einem gefällt. Schnipselchen-Sandra hat in ihrem CircleJournal mal genauer nachgefragt, in wen oder was wir gern einmal hinein"switchen" würden. Und ich wollte schon als kleine Anna so gern Pippi Langstrumpf sein:


So, jetzt findet also wieder eines dieser prall gefüllten Journals seinen Weg nach Hause. Meine Beiden sind ja noch in der weiten Welt unterwegs, aber ich habe beschlossen, dass ich dringend noch sowelche in Umlauf bringen muss. In meinem Kopf gibt's schon zwei niegelnagelneue CJs für die Kränzchen, die sich bei den Scrapfriends unlängst gefunden haben. Dazu dann aber gelegentlich mehr ...

Ich bin Euch auch noch mein Urlaubstagebuch schuldig. Vor meinem Urlaub hatte ich aus einer Amazon-DVD-Verpackung und Unmengen Papier einen Reisebegleiter geklebtgenähtgebunden.





Die immer irgendwie schwierige Auftaktseite hat mir dann dankenswerter Weise die gute Scraptime-Anja gleich auf dem Paperbrauttreffen gefüllt. Ja und dann sollten die anderen Seiten eigentlich täglich und kontinuierlich mit unseren Abenteuern auf der Reise beklebt und beschrieben werden. Großes Vorhaben. Das allerdings (wie insgeheim schon befürchtet) im Sande verlieft. So hab ich mal wieder erst zuhause die Füllung nachgearbeit, was jedoch erstaunlich flüssig von den Händen ging und inzwischen so aussieht:


Sonntag, 17. Oktober 2010

War das etwa

... schon der ganze Urlaub? Morgen geht's wieder in's Büro. Mal sehen, vielleicht bekommt mir ja ein geregelter Tagesablauf ausnahmsweise mal ganz gut. Ich hatte fünf interessante Tage an der Ostsee, in denen ich viel über Jungteenager und wirklich bemerkenswerte Pädagogen erfahren habe. So besinnlich wie auf dem Foto gestaltete sich die Zeit zwar nicht, ich bin aber sehr dankbar für die Einblicke, die ich in das andere Leben meiner Tochter haben durfte.


So war ich noch völlig in Gedanken und erfreulichen Schlussfolgerungen gefangen, als ich mich auch schon mit einem halben Liter Weizen im Bad Hersfelder Hühnerstall wiederfand. Und nich nur mich, sondern auch all die liebgewonnenen Paperbräute, die mich wie durch einen wundersamen Tunnel in das lustig-leichte Scrap-Universum zogen. Naja, ich selbst hab dann natürlich nur schnöde gebastelt, aber das kennt man ja. Ich hab auf der Leipziger Hobby-Messe eine Packung dieser Blopens eingepackt, das hatte ich schön länger vor, weil Glimmer Mist farblich und eben wegen Glimmer nich so recht mein Ding is. Und so hab ich diese Pustestifte gleich mal ausprobiert. Find ich richtig gut, werd ich wohl oft nutzen. So sehen meine Weihnachstskarten dieses Jahr ein wenig nach Kindergeburtstag aus. Aber ich mag ja diesen Tannengrün- und Schneemannkram eh nich mehr so wirklich.


Diesmal durfte ich sogar noch eine Nacht länger in Bad Hersfeld bleiben - und sogar noch in überaus netter Gesellschaft! Bettina und Familie wollten ebenso wie wir gleich am Montag von dort aus in den Urlaub durchstarten. Das Paperbraut-Wochenende noch ein wenig zu verlängern halte ich für eine hervorragende Tat, die wenn es mal wieder passt durchaus eine Neuauflage bekommen wird. So ging es dann am nächsten Morgen nicht ganz so holterdiepolter los in Richtung Märchenland.


Dort war es fast perfekt wie immer, Pia und Freundin haben sich in wirklich jedes noch so üble Fahrgeschäft gestürzt und Thomas und ich haben uns dann auch zu einigen wenigen Coasterfahrten hinreißen lassen. Zusammen mit Junkfood satt und arg gebeuteltem Bewegungsapparat ergab das bis dato ein ziemlich erbärmliches Körpergefühl, welches die Tage erst einmal wieder auf Vordermann gebracht werden will. Ach, und 'nen Mausarm vom Fotos bearbeiten setz ich dann heute noch mit auf die Mängelliste. Wenn ich's mir recht überlege - mhm, ich bin ziemlich urlaubsreif ...

Hah, bevor ich's vergesse - ich würd Euch gern noch ein wirklich spannendes Blog an's Herz legen. Bei artverwandt erlaubt uns Kristina Einblicke in's Atelier Artverwandt in Hamburg, da werden lauter Dinge gemacht, die mir ganz hervorragend gefallen, also schaut unbedingt mal rein! Das lohnt sich in den nächsten Tagen auch noch aus ganz anderem Grund, Kristina leidet nämlich fürchterlich unter einem Papierstau. ;-)

Sonntag, 3. Oktober 2010

Ich bin dann ...

... gleich mal weg. Nachdem ich anderthalb Wochen 'ne Erkältung versucht hab auszukurieren (was mir nich so richtig gelungen is), hab ich heute einen Rucksack für fünf Tage Ostseeinsel mit Pias Schuljahrgang, eine Bastelkiste für drei Tage Paperbrautforumstreffen in Hessen und einen halben Koffer für fünf Tage Davy-Crockett-Ranch am Disneyland Paris sowie Etappenrast in Aachen gepackt. Ich bin kein Sachenpacker. Kein Planer. Sowas überfordert mich intellektuell völlig. Fängt bei den Klamotten an. Himmel, wir haben Herbst - da weiß man doch nie, ob man in der Herbstsonne Blut und Wasser schwitzt oder Nebelschwaden ausatmend auf den steifgefrorenen Zehen hin und her wippt. Und jeder, der jemals versucht hat seinen Kram für drei Tage Scraptreffen in einem mehr oder weniger geeigneten Stauraum unterzubringen, dem muss ich darüber ja wohl nix erzählen. Und was brauch ich zwar die nächsten fünf bis acht Tage nich, aber dann unbedingt doch wieder, wenn ich durch's Wunderland wandel oder mich im warmen Spaßbadwhirlpool räkeln will? Technik - allein die Ladekabel für Telefon, iPad, Kamera, Zahnbürste? Speicherkarten. Und brauch ich den kleinen Polaroid-Drucker? Der hat auch noch 'n Netzgerät. Und ach, die Geburtstagsgeschenke für's Kind. Kann die nich dieses Jahr 'nen Monat später älter werden. Überhaupt 13. Ein Teenie, auweia. Und sagt mal, was muss man sich in die Handtasche packen, wenn man in absehbarer Zeit mindestens 2.883 km auf vielleicht 'nem halben Quadratmeter Bus- bzw. Autositz verbringen wird? Ärgs, ich hab 'nen Arbeitsspeicherüberlauf und niemand fährt mich runter.



Nun hoffe ich, dass morgen früh die Panik verflogen ist, ich kann ja das Thema des letzten Layouts als Mantra versuchen.



Bis die Tage - ich meld mich sicher mal zwischendurch ...